Deutschland: Kellerbrand in Düsseldorfer Mehrfamilienhaus, mehrere Bewohner in Sicherheit gebracht

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Am Abend des 27. November 2015 kam es in einem fünfgeschossigen Mehrfamilienhaus in Mörsenbroich (Düsseldorf) zu einem Kellerbrand. Bewohner hatten Brandgeruch wahrgenommen, in der weiteren Folge eine Rauchentwicklung im Keller festgestellt und schließlich die Feuerwehr alarmiert. Insgesamt 10 Personen wurden von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht und für die Dauer des Einsatzes betreut, es gab keine Verletzten. Der Brand war schnell unter Kontrolle, allerdings mussten umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Als die Einsatzkräfte der Feuerwachen Münsterstraße und Behrenstraße an der Sankt-Franziskus-Straße eintrafen, wurden sie von zwei Polizeibeamtinnen, die kurz zuvor die Einsatzstelle erreicht und bereits eine erste Erkundung durchgeführt hatten, vorbildlich und umfassend in die Lage vor Ort eingewiesen.
Aus einer Kellertüre drang Brandrauch und mehrere Bewohner befanden sich noch in ihren Wohnungen, unter ihnen auch eine gehbehinderte Person. Die Feuerwehr setzte sofort zwei Hochleistungslüfter ein, um den mäßig verrauchten Treppenraum schnell wieder rauchfrei zu bekommen und die Hausbewohner ins Freie führen zu können. Nach einer routinemäßigen Sichtung durch Kräfte des städtischen Rettungsdienstes, wurden die Betroffenen für die restliche Dauer des Einsatzes in einem Bus der Feuerwehr betreut.
Den Brand im Kellergeschoss bekämpfte indessen ein Atemschutztrupp durch die Vornahme eines Löschrohres. Es brannte eine Waschmaschine im Waschkellerraum. Das Feuer an sich konnte schnell gelöscht werden, jedoch aufgrund der starken Verrauchung in sämtlichen Kellerbereichen mussten umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Mit 24 Einsatzkräften war die Berufsfeuerwehr insgesamt vor Ort. Der Einsatz war nach 1 Stunde und 40 Minuten beendet. Die Höhe des Sachschadens liegt nach Schätzung des Einsatzleiters bei ca. 20.000 Euro.

Berufsfeuerwehr Düsseldorf

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