Nö: Schwerverletzter nach Unfall auf der B10

SCHWECHAT (NÖ): Am 18. April 2016, um 15.04 Uhr, alarmierte der Disponent der Feuerwehrabschnittsalarmzentrale die Feuerwehr Schwechat auf die B10 zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person.

Kurz darauf rückten in kurzen Abständen das Vorausfahrzeug, das Rüstfahrzeug,  zwei Tanklöschfahrzeugen und dem Abschleppfahrzeug aus. Beim Eintreffen der Feuerwehrmannschaft bot sich folgendes Bild. Von Schwadorf Richtung Schwechat kurz vor der Gasreduzierstation musste ein Lkw mit Anhänger abbremsen, weil am rechten Fahrbahnrand Mäharbeiten stattfanden. In weiterer Folge prallte ein Abschleppfahrzeug mit Anhänger, beladen mit einen Puch-G und einem Klein-Lkw auf den Lkw.

Die beiden aufgeladenen Fahrzeuge kippten beide von den Ladeflächen. Ob der dahinter fahrende Skoda anhalten konnte oder nicht muss erst geklärt werden. Als letzter konnte ein Lkw-Zug nicht mehr rechtzeitig abbremsen und schob den Pkw gegen die Ladefläche des Abschleppfahrzeuges. Der Fahrer des Pkw wurde in seinem Fahrzeug eingeschlossen und schwer verletzt. Der Beifahrer konnte das Fahrzeug verlassen und wurde leicht verletzt. Das Rote Kreuz war bereits bei der Erstversorgung der verletzten Personen. Der Rettungshubschrauber Christophorus III war bereits im nahen Feld gelandet.

Die FF Schwechat unterstützten das Rote Kreuz bei der Rettung des Lenkers, bauten einen Brandschutz  sowie die hydraulischen Rettungsgeräte auf. Das Wechselladerfahrzeug Kran und ein Versorgungsfahrzeug wurden angefordert. Erst nach Abtransport des Schwerverletzten und Beendigung der Vermessungsarbeiten der Polizei konnte mit der Bergung der sieben Fahrzeuge begonnen werden.

Der als erster stehende Lkw-Zug konnte aus eigener Kraft zur Gasreduzierstation fahren. Mittels Kran des Wechselladerfahrzeuges wurde der  3,5 Tonnen schwere Klein-Lkw geborgen und auf die Ladefläche eines eingetroffenen Abschleppunternehmens gehoben. Auch das Zugfahrzeug des verunfallten Abschleppfahrzeuges konnte selbstständig wegfahren. Der Anhänger hatte einen Achsbruch und keine Räder mehr. Dieser wurde auf die Ladefläche des Wechselladerfahrzeuges verladen und bei der Gasstation abgeladen. Mittels Seilwinde des Rüstfahrzeuges wurde der Puch-G auf die Räder gestellt. Der Motor sprang an und auch dieser konnte selbstständig wegfahren.

Mittels Kran des Abschleppfahrzeug wurde der völlig zerstörte Pkw des Schwerverletzten geborgen, abtransportiert und von der Polizei sichergestellt. Der als Letzter stehende Sattelzug konnte ebenfalls selbstständig die Unfallstelle verlassen. Die komplette Unfallstelle war durch ausfließendes Motoröl und Fahrzeugteile schwer verunreinigt. Hier wurde eine Kehrmaschine von der Polizei angefordert. Die B 10 war von 15.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr für den kompletten Verkehr gesperrt.

Eingesetzte Kräfte:
Sieben Fahrzeuge der FF Schwechat, zwei RTW, NAW, NAH, First Responderteam Schwechat, und die Polizei mit drei Fahrzeuge

FF Schwechat

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.