Deutschland: Millionenschaden bei Feuer in Maschinenhalle eines Betonwerkes in Eschede

ESCHEDE (DEUTSCHLAND): Ein Großfeuer hat am Montagnachmittag, 11. Juli 2016, die Betriebshalle des Betonwerkes in Eschede völlig zerstört. Die Halle mit einer Grundfläche von rund 3.500 m2 brannte dabei vollständig aus. Nach einer vorläufigen Schätzung dürfte dabei ein Schaden in Millionenhöhe entstanden.

Kurz nach 16.00 Uhr wurden die Feuerwehr und Polizei zu dem Brand im Eschedeer Höhenbergweg alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Geschäftsführer das Bürogebäude verschlossen, als er auf die Rauchentwicklung im Hallenbereich aufmerksam wurde. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Halle, in der sich die Produktion befand, im Vollbrand. Einsatzkräfte der Gemeindefeuerwehr Eschede und Hermannsburg waren mit etwa 80 Einsatzkräften vor Ort. Zudem wurde Brandbekämpfung, von zwei Drehleitern der Stadtfeuerwehr Celle unterstützt.

Die Rauchwolke war über mehrere Kilometer weit zu sehen. Der Wind trieb die Rauchwolke über weitgehend unbebautes Gebiet nach Nordosten. Dennoch wurden die Bewohner in der näheren Umgebung gewarnt, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Gegen 17:40 Uhr war das Feuer unter Kontrolle und soweit abgelöscht, dass nur noch hier und da Glutnester aufflackerten. Nach Einschätzung der Feuerwehreinsatzleitung werden jedoch die Nachlöscharbeiten noch bis in den Abend hinein andauert. Personen kamen durch den Brand nicht zu Schaden. Der enormen Hitzeeinwirkung war es geschuldet, dass sich innerhalb der Halle große Teile der Stahlträgerkontruktion verbogen. Für die Halle besteht akute Einsturzgefahr.

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