Bayern: Bauarbeiter bei Abstützmaßnahmen auf Baustelle in München teilweise verschüttet

MÜNCHEN (BAYERN): Am Vormittag des 24. August 2017 kam es in München bei Abstützmaßnahmen auf einer Baustelle zu einem Unfall. Aus bisher ungeklärter Ursache brachen Bretter einer Spundwand während, ein Bauarbeiter daneben seine Arbeit verrichtete. Das herausrutschende Erd- und Kiesreich begrub ihn bis zum Bauch.

Ein weiterer Arbeiter bemerkte den Unfall und setzte einen Notruf ab. Anschließend versuchte er, den Verunfallten mit einem Minibagger frei zu schaufeln, jedoch rutschte immer wieder neues Material nach. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr bauten um den Verletzten eine Schalung, um ein weiteres Nachrutschen von Erdreich zu vermeiden. Nun konnten sie seinen restlichen Oberkörper befreien.
Jetzt konnte das Notarztteam Bogenhausen und die Besatzung des Aicher Rettungswagen den Patient erstversorgen. Währenddessen wurde die Schalung immer weiter in den Boden gegraben, um nach und nach die Füße des zirka 45-jährigen frei zu bekommen. Nach 45 Minuten konnte er aus seiner Zwangslage befreit werden. Die Staffel der Höhenrettungsgruppe sicherte den Verunfallten in einer Schleifkorbtrage. In dieser konnte er mit Hilfe der Drehleiter aus der Baugrube gerettet werden.
Während den Rettungsmaßnahmen war der Patient zu jeder Zeit ansprechbar. Um die medizinischen Maßnahmen zu vertiefen, wurde er in eine Münchner Spezialklinik transportiert.

Berufsfeuerwehr München

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