Bayern: Schwierige Brandherdortung in 3.000 Quadratmeter großem Tiefgaragenkomplex in München

MÜNCHEN (BAYERN): Am Abend des 6. September 2017 kam es in Johanneskirchen in München zu einem Brand in einer Tiefgarage. Anrufer meldeten eine Rauchentwicklung aus der Tiefgaragenabfahrt eines Wohnkomplexes in der Johanneskirchner Straße.

Die Integrierte Leitstelle alarmierte daraufhin umgehend ein Großaufgebot an  Feuerwehreinsatzkräften. Bei Eintreffen der ersten Einheiten, konnten diese bereits eine massive Rauchentwicklung aus der Tiefgarage erkennen. Der Anrufer versuchte noch selbst, Löschmaßnahmen zu ergreifen. Nachdem er sich leichte Verbrennungen zugezogen hat und der Rauch immer dichter wurde, brachte er sich selbst in Sicherheit. Er wurde vom Rettungsdienst vor Ort behandelt, musste aber nicht transportiert werden.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr ließ sofort einen Stoßtrupp mit mehreren Feuerwehrleuten unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in die Tiefgarage vorrücken. Aufgrund der starken Verrauchung des etwa 3.000 m2 großen Tiefgaragenkomplexes, gestaltete sich das Auffinden der Brandstelle äußerst schwierig und zeitintensiv. Erst nach sieben Minuten konnten die Feuerwehrleute den Brandherd lokalisieren und mit den Löschmaßnahmen beginnen.
Weitere Atemschutztrupps wurden zum Absuchen der Tiefgarage nach Personen und zur Kontrolle der Wohneinheiten eingesetzt. Während des gesamten Einsatzes konnte eine Rauchausbreitung in die Wohnbereiche der angeschlossenen Gebäude verhindert werden. Das Entrauchen der Tiefgarage mit mehreren Hochleistungslüftern und einem Großlüfterfahrzeug war nur mit großem Aufwand möglich. Die intensive Hitzeentwicklung des brennenden Fahrzeuges führte auch zu einer Beschädigung der Bauteile der Tiefgarage. Dabei wurde die Elektroinstallation beschädigt. Ein möglicher Schaden an der Gebäudesubstanz kann von der Feuerwehr derzeit nicht abgeschätzt werden. 

Berufsfeuerwehr München

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