Schweiz: Neue Fahrzeug-Attrappe im Übungstunnel der ifa in Lungern

SCHWEIZ: Lange Angriffswege, starke Steigungen und Gefälle, teilweise unebene Böden – die Tunnel-Übungsanlage der International Fire Academy in Lungern bietet eine anspruchsvolle Trainingsumgebung für Feuerwehren. Die Übungsszenarien im Brandstollen wurden jetzt erweitert:

Als zusätzliches Trainingselement kann ein Löschangriff bei einem Personenwagen-Brand simuliert werden. Hierzu steht eine neue Attrappe mit zwei unabhängigen Brandstellen zur Verfügung. "Damit können wir noch mehr Abwechslung in die Ausbildung bringen und neben dem Vollbrand zweier Lastwagen auch ein kleines Brandereignis in Lungern darstellen", erläutert Marianne Wernli, Leiter Ausbildung. Alle Übungen für den UVA-Basiskurs Strasse (Teil 2) der Schweizer Feuerwehren wurden entsprechend ergänzt. Ausserdem kann eine Einsatzübung mit einem Personenwagen-Brand auch in die individuellen Kurse für Feuerwehren aus anderen Ländern integriert werden.

650 m Wegstrecke unter Tage
Ausbildungen in der Tunnel-Übungsanlage in Lungern werden nicht nur von Feuerwehren gebucht, die für einen Strassentunnel zuständig sind. Im 390 m langen Technotunnel, der im Rohausbruch belassen ist, können verschiedenste Baustellensituationen realitätsnah beübt und erfahren werden. Feuerwehren, die in Kraftwerken und vergleichbaren Anlagen zum Einsatz kommen, profitieren von dem insgesamt 650 m langen Wegesystem unter Tage. Die langen Angriffswege werden auch zu Belastungstests für die Arbeit mit Kreislaufgeräten genutzt, um eine realistische Vorstellung von den Anforderungen in einer Einsatzsituation zu erhalten.

International Fire Academy (ifa)

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