Stmk: Aufräumen in den Unwetter-Katastrophengebieten von Spielberg und Kobenz (6. August 2017)

SPIELBERG / KOBENZ (STMK): Erst bei Tageslicht des 6. August 2017 wurde das volle Ausmaß der vorangegangenen Unwetternacht sichtbar. So wurden im Ortsteile Flatschach (Gemeinde Spielberg) und die Gemeinde Kobenz zum Katastrophengebiet erklärt.

Dutzende Keller standen meterhoch unter Wasser und waren mit Schlamm verlegt, Autos wurden von den Wassermassen wie Spielzeugautos in Vorgärten geschleudert, Bäume verlegten die Straßen zu den einzelnen Ortschaften. Die Aufräumungsarbeiten nach dem schweren Unwetter in den Gemeinden Kobenz, Spielberg und Seckau liefen auch den ganzen Tag über durch. So rückten als Ablöse der über die ganze Nacht eingesetzten 300 Feuerwehrmänner 160 neue Einsatzkräfte zu den verschiedenen Einsatzorten mit Pumpen, Sandsäcken und Schanzwerkzeug an, um mit den Aufräumungs- und Bergearbeiten beginnen zu können, schildert Bereichsfeuerwehrkommandant Oberbrandrat Erwin Grangl. 
Während die Aufräumungsarbeiten im Gange waren, bekamen die 160 Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen hohen Besuch. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer mit dessen Stellvertreter Mag. Michael Schickhofer überzeugten sich in Kobenz selbst vom Geschehen und sprachen gleichzeitig den Einsatzkräften ein großes Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz aus. Während der über 12 Stunden andauernden Aufräumungsarbeiten standen die Feuerwehren aus Kobenz, Sachendorf, St. Lorenzen, Glein, Rachau, Feistritz, Spielberg, Seckau, Bischoffeld, Großlobming, Apfelberg, St. Marein, Knittelfeld und St. Margarethen im Einsatz.

Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld

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