Deutschland: Rauchentwicklung im Geschäftsbereich einer U-Bahn Station

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Am Mittwochvormittag, 11. Mai 2016, meldete die Leitstelle der Rheinbahn eine Verrauchung im Ladenbereich vom U-Bahnhof “Heinrich-Heine-Allee”.

Mit einem Großaufgebot machten sich die Einsatzfahrzeuge auf dem Weg zu unklaren Feuermeldung. Der Einsatzleiter konnte jedoch acht Minuten nach dem Notrufeingang schnell Entwarnung geben: Wasserdampf war die Ursache für den vermuteten Brand der Rheinbahnmitarbeiter – alle Einheiten konnten zu den Wachen zurückkehren. Durch Reinigungsarbeiten war eine größere Menge an Wasserdampf entstanden und wurde für Rauch gehalten.

Die Leitstelle der Feuerwehr alarmierte die Löschzüge der Feuerwachen Hüttenstraße (1), Münsterstraße (3), Behrenstraße (4), Flughafenstraße (5), Werstener Feld (7) und der Posener Straße (10), sowie den Umweltschutzzug der Freiwilligen Feuerwehr Düsseldorf (19). Das "Großaufgebot" wurde notwendig, da bei unklaren Feuermeldungen eine größere Anzahl von Menschen in den Bahnhöfen vorausgesetzt wird, die sich in Gefahr befinden könnten. Evakuierungen waren nicht mehr erforderlich. Die Verteilung der Löschzüge erfolgte auf die drei U-Bahnhöfe Heinrich-Heine-Allee, Schadowstraße und Benrather Straße, da bei einer Rauchfreisetzung auch die Nachbarbahnhöfe schnell betroffen sind durch die natürliche Luftströmung im U-Bahnröhrensystem.

Feuerwehr Düsseldorf

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