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Oö: Sattelzug schleift großen Begrenzungsstein 24 km über die Autobahn

SATTLEDT (OÖ): 24 Kilometer lang hat am Samstagabend, den 2. September 2017, ein offenbar betrunkener Lkw-Lenker bei seiner Schlangenlinien-Fahrt auf der Westautobahn einen Begrenzungsstein unter seinem Schwerfahrzeug mitgeschleift.

Die Polizei wurde alarmiert, weil ein Lkw bei Ansfelden (Bezirk Linz-Land) in auffälliger Fahrweise auf der Westautobahn unterwegs war. Die Polizeistreife stellte das Schwerfahrzeug rasch fest, es war im Zick-Zack-Kurs auf der Westautobahn in Fahrtrichtung Salzburg unterwegs. Wie sich später herausstellte, hatte das Schwerfahrzeug bei der Raststation Ansfelden-Nord einen Begrenzungsstein gerammt, welcher sich unter dem Auflieger verkeilte. Der Lkw schleifte den Stein kilometerlang mit sich her.

Mehrmalige Anhalteversuche schlugen fehl, der Lkw-Lenker hielt nicht an. Ein Polizeifahrzeug wurde bei einem Anhalteversuch touchiert. Nach 24 Kilometern hatte die Wahnsinnsfahrt bei Sattledt (Bezirk Wels-Land) dann ein Ende. Der offenbar schwer beeinträchtigte Fahrer wurde festgenommen und nach Erstversorgung durch Rettungsdienst und Notarzt ins Krankenhaus eingeliefert.

Schwierig gestaltete sich auch die Bergung des Steins. Ein Spezialbergeunternehmen musste den Lkw anheben, so konnte der Stein entfernt werden. Dieser wurde dann auf den Auflieger verladen um die Autobahn wieder frei zu bekommen.

Die Westautobahn war in Fahrtrichtung Salzburg rund drei Stunden erschwert passierbar. Der Verkehr musste kurzzeitig angehalten werden, konnte aber grundsätzlich auf der rechten Fahrspur an der Einsatzstelle vorbeigeleitet werden.

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